Samhain bei Vollmond

Heute ist ja Samhain, das keltische Mondfest, das im alten Irland ja auch der Beginn des neuen Jahres war. Samhain als Mondfest – und das bei Vollmond – gab es zuletzt 1944!

Wir haben also eine ganz besondere Konstellation heute und daher möchte ich Euch ein paar inspirierende Gedanken dazu schicken.

Heute ist einer der Tage, an dem die Schleier in die geistige Welt sehr dünn sind. Daher bietet es sich an, speziell diesen Abend in der Ruhe und Besinnung einfach wahrzunehmen.

Was steigt dabei in Euch auf? Was will sich Euch offenbaren. Wenn Ihr Orakelkarten habt, ist es auch ein guter Abend, um sie zu legen und zu schauen, was aus Euren Seelen aufsteigen möchte.

Und dann werden wir heute ja vermutlich den „Lockdown light“ verkündet bekommen. Und wenn ich hinspüre, dann ist das eigentlich ganz wunderbar, dass wir einen Monat erhalten werden, an dem wir uns ab 20.00 Uhr (vermutlich) ganz unseren eigenen Dingen widmen können. Wir müssen zuhause sein – keine Zerstreuung.

Und wir könnten uns einerseits darüber ärgern, weil es ein Eingriff in unsere Freiheit ist – und das ist auch wirklich.

Aber wir können uns auch dafür entscheiden, dass wir diesen Monat nützen, um uns – ganz im Sinne der Zeit – in uns selbst zurückziehen und spüren, was da kommen möchte.

Wir können die äußeren Umstände nicht ändern, aber wir können entscheiden, was sie mit uns machen. Und dadurch wiederum ändern wir eben doch etwas. Es wird in den nächsten Monaten und Jahren auf die globale Energie ankommen und daher ist es ganz wichtig, dass wir diese oben halten. Angst und Wut senken die globale Energie. 

Und heute, in der Vorbereitung auf meine Samhain-Veranstaltungen in Scheiblingkirchen (alle ausgebucht, daher habe ich nichts dazu geschrieben) ist mir bewusst geworden, dass wir diese Situation auch als ein Geschenk annehmen können.

Vielleicht ist das für Viele von uns das erste Jahr, in dem wir tatsächlich in der Ruhe in die dunkle Zeit hinein starten. Wir reden ja jedes Jahr davon, dass wir immer so viel Stress vor Weihnachten haben und es sich noch gar nicht weihnachtlich anfühlt. Aber vielleicht können wir die erzwungene Ruhe für uns dazu nützen, dass wir die dunkle Jahreszeit leben, wie sie eigentlich gedacht ist: Einkehr!

So wie die Natur sich zurückzieht und sich tief in der Erde für das Frühjahr wappnet und uns gerade derzeit durch das bunte Blättermeer zeigt, wie wunderschön auch ein Sterbeprozess sein kann, so können wir uns auch zurückziehen und Kraft sammeln für den kommenden Frühling.

Was wir alles tun können:

Wir können all die Bücher lesen, die wir schon lange lesen wollten

Wir können unsere Stricknadeln und Wolle hervorholen und verarbeiten

Wir können Nüsse knacken und Kekse backen

Wir können Rezepte ausprobieren, die wir schon lange irgendwo herumliegen haben

Wir können meditieren und uns mit uns selbst beschäftigen

Wir können Online Seminare machen, um uns weiterzubilden

Wir können musizieren 

Wir können mit Menschen telefonieren, von denen wir schon lange nichts mehr gehört haben……

Es gibt tausend Möglichkeiten, wie wir die Zeit nun für uns nützen können. Und es ist so unglaublich wichtig, dass wir frei sind von Angst und Destruktion, sondern dass wir im Vertrauen sind, dass alles gut werden wird. Auch wenn es derzeit nicht immer danach ausschaut. 

Für die unter Euch, die es gerne möchten, werde ich regelmäßig (wöchentlich!) wieder ein paar Gedanken schicken. Wer es nicht möchte, schreibt mir bitte kurz, damit ich ihn/sie aus dem Verteiler nehmen kann.

Und natürlich stehe ich jederzeit für Einzelsitzungen und so weiter zur Verfügung. Eh, alles wie gehabt! 

Ich wünsche Euch auf jeden Fall einen zauberhaften, mystischen Samhain-Abend und auch morgen ein wunderschönes Allerheiligen-Fest!

Bis bald

Manou

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