Wintersonnenwende – Raunächte

So, nun sind sie für viele Menschen bereits da, die Raunächte oder Rauhnächte – die genaue Schreibweise entzieht sich immer noch meiner Kenntnis.Ab heute werden die Tage wieder länger und die Zeit beginnt, in der der Schleier zur geistigen Welt wieder ganz dünn ist.

Manche Menschen (so auch ich) zählen die 12 Rauhnächte erst ab der Nacht vom 24. zum 25. Dezember und zählen durch bis zum 6.1. Andere lassen die Sonntagsnächte weg und zählen ab heute.

Aber es ist egal. Spirituelle Impulse beginnen nicht um Punkt irgendeiner Uhrzeit, sondern sie werfen ihre Schatten voraus und wirken auch noch nach.

Wer Fragen für das kommende Jahr beantworten will, sollte diese Zeit nützen um zu meditieren, zu trommeln, alleine zu sein. Auch ein Rückblick auf das alte Jahr ist eine gute Sache um Unerledigtes zu finden und (vielleicht) noch zu erledigen.

Und wer seinen Kontakt zur geistigen Welt herstellen oder intensivieren will, kann dies in diesen Tagen und Nächten tun. Oftmals erhält man Information in Form von besonders intensiven Träumen. Oder man geht spazieren und plötzlich „fliegen“ einem die Gedanken einfach zu.

Eine gute Idee ist es auch – entgegen der allgemein üblichen weihnachtlichen Völlerei – in diesen Tagen ganz bewusst zu fasten. Niemals erhält man leichter einen Zugang zur geistigen Welt wie wenn man fastet. Der Spruch „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ birgt nämlich eine große Weisheit. Wenn man fastet lösen sich die feinstofflichen Leiber leicht voneinander und in dieser Lücke ist Erkenntnis möglich.

Doch sollte einem bewusst sein, dass die Rauhnächte nicht ganz zu unrecht früher auch gefürchtet waren. Nicht nur die freundlichen Wesenheiten sind in dieser Zeit besonders nahe. Denn wo Freude und Erkenntnis ist, sind naturgemäß auch die Widersachermächte besonders aktiv.

Wie immer gilt es aufzupassen, welche Eindrücke kommen und woher sie kommen mögen. Nicht alles, was aus der geistigen Welt kommt, ist gut und nett. Doch muss man deshalb nichts fürchten. Aber wachsam sein, ist allemal angebracht.

 

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