Das Manifestieren der Wünsche in der physischen Welt

Es gibt eine große Zahl von Büchern und Filmen dazu, wie unser Geist die Realität erschafft und ich bin mir ebenfalls sicher, dass dies so ist. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass in der Welt des Geistes – und somit auch in der Welt der Spirits – Zeit eine andere Bedeutung hat, bzw. gar nicht vorhanden ist.

Die Enttäuschung, wenn Wünsche sich nicht erfüllen

Viele Menschen sind schrecklich enttäuscht, wenn sie sich doch etwas so sehnlichst gewünscht haben, und dieser Wunsch (vermeintlich) nicht in Erfüllung geht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir uns etwas umso sehnlicher wünschen, je mehr wir in Bedrängnis sind. Aber Bedrängnis ist keine gute Voraussetzung für das manifestierende Wünschen. Das Universum und die Spirits lassen sich nicht drängen. Lediglich wir sind be-drängt. In unserer Welt läuft etwas schief und wir wünschen uns sehnlichst, dass sich dies umgehend verändert. Das ist oft die Motivation, sich mit der Wunscherfüllung und dem Manifestieren zu beschäftigen. Und da wir in menschlichen Maßstäben denken, werden wir oft enttäuscht. Nicht immer, denn manchmal klappt es auch spontan. Es gibt viele Menschen, die darüber berichten. Aber für die große Mehrheit erscheint es so, als würde das Wünschen und Manifestieren einfach nicht funktionieren.

Blockaden verhindern das Manifestieren

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es sehr wohl funktioniert. Aber sehr oft zu einem völlig anderen Zeitpunkt und in ganz anderer Form, als wir das mit unserem begrenzten Verstand gewünscht haben. Wenn wir uns etwas sehnlich wünschen, dann geht es oft darum, sich zu entspannen. Das ist ein Paradoxon. Denn meist sind wir vollkommen angespannt, weil wir eben bereits in Bedrängnis sind. Und genau diese Anspannung verhindert das Manifestieren. Erst wenn wir uns mit der Situation, in der wir sind, angefreundet und sie angenommen haben, kann sich etwas verändern. Wenn wir blockiert sind ist es, wie wenn ein undurchdringlicher Mantel und uns herum liegt. Durch diesen Mantel kann nichts zu uns hindurch und auch nichts von uns – von unserem eigentlichen Wesen – nach außen dringen.

Wie löst man die Blockaden auf?

Das Auflösen von Blockaden ist einerseits unendlich schwer – nämlich dann wenn man sich auf das Auflösen konzentriert. Und andererseits ist es unendlich leicht – wenn man alles annimmt, was ist. Robert Betz (http://www.robert-betz.com) hat das sehr gut benannt: Es macht keinen Sinn, zu etwas „Nein“ zu sagen, was ist. Denn es ist ja bereits da. Wenn ich alleine bin und eine Partner wünsche, dann macht es keinen Sinn, wenn ich das Alleinsein verdamme – also „Nein“ dazu sage, denn es ist ja bereits da. Ich bin alleine. Oder wenn ich pleite bin und dringend Geld brauche, macht es auch keinen Sinn, das zu verneinen, denn auch dies ist bereits da und Realität. Erst wenn ich das was ist, annehme und erkenne, dass ich mich selbst in diese Situation gebracht habe – und mich somit selbst auch wieder daraus befreien kann – fängt die Blockade und der undurchdringliche energetische Mantel an, sich aufzulösen.

Annehmen macht Manifestieren möglich

Viele Menschen haben Angst, dass Umstände sich „festsetzen“ wenn sie angenommen werden. Sie fürchten, dass die Situation sich dadurch nicht verändern wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: In dem Moment, wo ich annehme, was ist, kann sich erst etwas verändern. Alles was ich von mir weise, bleibt an mir kleben. Das ist eine wichtige Botschaft! Denn in unserer Menschen-Welt herrscht der Gedanke vor, dass wir durch Bekämpfen, durch Ablehnen, durch Auflehnen die Dinge verändern. Dabei ist es genau umgekehrt. Erst wenn wir nicht mehr ablehnen und nicht mehr dagegen kämpfen, kann sich etwas verändern.

Das Erkennen der geistigen Natur des Menschen schafft die Voraussetzung

Solange wir in unserer kleinen irdischen Denkwelt gefangen sind, kommen wir nur schwer aus unseren Verhaltensmustern heraus. Erst in dem Moment, wo wir uns der wahren geistigen Natur des Menschen bewusst werden, können wir erkennen, dass eine gewisse Bedeutungslosigkeit den Umständen gegenüber existiert. Unsere einsamen Abende können plötzlich zu kontemplativen Momenten führen, die wir mit unserem ganzen Wesen genießen können. Das Zusammenbrechen unserer Finanzen und der Verlust materieller Dinge kann plötzlich zur Erkenntnis der Bedeutungslosigkeit der weltlichen Güter werden. Wenn wir erkennen, dass wir Menschen Schöpfer sind, dass wir nicht nur in dieser physischen Welt existieren, können wir uns von den Anhaftungen befreien. Und die Angst, die dann oft mitschwingt, dass wir dadurch die Bodenhaftung verlieren, dass wir dann zur ewigen Einsamkeit oder Mittellosigkeit verdammt sind, kann der Erkenntnis Platz machen, dass die Welt eine Welt der Fülle ist. Die Natur ist reinste Fülle. Wenn wir uns wieder in den Fluss des Lebens stellen und alles sein darf, weil wir nichts mehr ausgrenzen, können wir ebenfalls in die Fülle kommen. Dann können sich unsere Wünsche manifestieren.

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