29. Dezember – das Alte loslassen und verabschieden

Wer es bisher noch nicht getan hat, hat jetzt noch drei Tage (einschließlich heute) Zeit, sich dem Alten, dem Vergangenem in seinem Leben zu widmen. Es ist ein sehr guter Jahresabschluss, wenn man sich diesen Herausforderungen noch stellt.

Was willst Du nicht ins Neue Jahr mitnehmen?

Egal, was es ist, ob Beziehungen, zu Erledigendes, Papierkram….etc., erledige es heute, morgen und übermorgen. Alle Altlasten, die wir von uns werfen können, geben Energie frei für die wirklich wichtigen Dinge.

Wovon trenne ich mich?

Ich habe mich soeben von einem Job getrennt, der mir nicht gut tut. Das war der erste Schritt. Nun wartet oben in einem „Gerümpelzimmer“ eine Riesenansammlung von Papierkram aus den letzten 15 Jahren, dem ich mich jetzt – auf der Stelle – widmen werde. Ich weiß es schon lange, dass an diese Dinge eine Menge Energie gebunden ist. Aber diese aufzuarbeiten bedeutet nicht nur „Papierkram erledigen“, sondern es bedeutet „Vergangenheitsbewältigung“. Ich hatte diese Kisten mit Papieren fast komplett aus meinem Bewusstsein verdrängt. Aber ich weiß ja, dass sie in meinem Unterbewusstsein ständig präsent sind. Daher werde ich dieses Jahr in den Rauhnächten den Mut fassen, mich dem zu stellen.

Was ist mit den Dingen, die ich in diesem Jahr nicht mehr erledigen kann?

Auch bei mir gibt es Dinge, Probleme, die ich in diesem Jahr nicht mehr erledigen kann. Wie gehe ich damit um? Diese Frage hat mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt. Gerne würde ich in alle Lebensbereiche Ordnung bringen, aber das wird nicht möglich sein. Daher habe ich mich für folgende Vorgehensweise entschlossen:

Abschließen mit Altlasten

Alle Dinge, die ich erledigen kann, erledige ich.

Dinge, die ich gerne erledigen würde, aber noch nicht kann, behandle ich so, dass ich mir für jedes Einzelne eine Plan mache, wie und in welcher Zeit ich es erledige.

Das bedeutet nämlich, dass ich jedes einzelne Problem aus seinem Winkel zerre und mir genau betrachte. Das ist schon die halbe Miete. Denn gerne vergraben wir diese Dinge, so wie ich es mit den Kisten gemacht habe. Die Herausforderungen anzuschauen, sich ihnen zu stellen und einen Plan für die Erledigung erstellen, schafft Platz im Unterbewusstsein für neue Programme. Solange das Unterbewusstsein damit beschäftigt ist, Unangenehmes zu verdrängen, ist nicht viel Raum für Freudvolles und Angenehmes. Das Planen der Lösung ist ein riesiger Schritt.

Endspurt bis zum Jahreswechsel

Die Tage zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel sind wirklich die besten Entrümpelungstage. Die Feiertage sind vorbei und Silvester noch nicht da. Nun ist Zeit, Ordnung und Sauberkeit ins Leben zu bringen. Und es ist eine überschaubare Zeit. Selbst wenn ich mich drei Tage vollkommen in den Altlasten vergrabe, ich sehe jetzt schon Licht am Horizont, denn am 31. um Mitternacht möchte ich fertig sein. Zum Jahreswechsel will ich frei sein von Allem, das sich ungefragt in meinem Leben eingenistet hat.

Falls Ihr Euch auch dieser Arbeit widmen wollt, wünsche ich Euch viel Energie. Aber Ihr dürft darauf vertrauen, dass die Zeitqualität der Rauhnächte Euch bei Eurem Vorhaben unterstützt.

Ganz liebe Grüße

Manuela

 

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