Etwas hinterlassen, das bleibt

Nicht nur unser nachtodliches Leben interessiert mich brennend. Auch das vortodliche Leben verdient der genauen Betrachtung. Was genau machen wir mit der Zeit, die wir haben zwischen Geburt und Tod?

Wird, wenn wir die Grenze überschreiten, etwas an uns erinnern? Haben wir etwas hinterlassen, das weiterlebt, auch wenn wir nicht mehr in unserem physischen Körper stecken?

Das sind natürlich unsere Kinder, so wir welche haben. Aber das alleine ist aus meiner Sicht noch nicht genug.

Welche Impulse haben wir gesetzt?

Haben wir ein faires Unternehmen gegründet?

Eine Projekt ins Leben gerufen, das anderen Menschen oder Wesen hilft?

Wird es Menschen geben, die voller Dankbarkeit an uns zurück denken?

Wird noch jemand im positiven Sinn über uns sprechen?

Haben wir unsere Energie gut eingesetzt oder haben wir sie mit eitlen Dingen vergeudet?

Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der wirklich jede Kraft von fühlenden und achtsamen Menschen dringend gebraucht wird. Wir können es uns nicht leisten, unsere Zeit mit Unsinn zu vergeuden. Natürlich dürfen wir uns auch zerstreuen, dürfen unsinnige Dinge tun, aber wir dürfen nicht das Eigentliche aus den Augen verlieren.

Egal wo unsere Stärken liegen, sie werden gebraucht.

Sind wir gute Händler, so sollten wir uns stark machen für fairen Handel.

Sind wir gute Köche, so sollten wir uns stark machen für Ernährung die ohne Tierqual auskommt.

Sind wir gute Redner, dann sollten wir über Dinge sprechen, die wichtig sind.

Sind wir gute Gärtner, dann sollten wir Gärten anlegen, die zum Wohl der Erde, der Pflanzen und Tiere und der Elementarwesen dienen.

Sind wir gute Pädagogen, dann sollten wir den jungen Menschen Werte vermitteln von Wertschätzung, Achtung, Respekt, Liebe zu den Menschen, zur Natur und Mutter Erde.

Sind wir gute Schreiberlinge, dann sollten wir über diese Dinge schreiben.

Sind wir gute Mütter und Väter, dann sollten wir unsere Kinder lehren, was wirklich wichtig ist.

Wir leben auch heute noch in einer Welt, die mehr als die Hälfte ihrer Bewohner ausbeutet, die Milliarden von Tieren quält, die Kinder missbraucht und foltert, die Menschen verhungern lässt, während andernorts riesige Mengen von Lebensmitteln vernichtet wird.

Das ist doch absurd! Wir sind alle aufgerufen, jeder ein kleines Stück davon zu verändern.

Alleine die Entscheidung fair trade einzukaufen, oder weniger (oder gar kein) Fleisch zu essen, einen kleinen Garten anzulegen, gebrauchte Kleidung zu recyclen, bringt uns alle einen Schritt weiter.

Wenn jeder, der heut denkt, dass er doch nichts ausrichten kann, etwas verändern würde, würden wir in wenigen Monaten in einer völlig veränderten Welt leben.

Lasst uns doch einfach anfangen!

Liebe, aufmunternde Grüße

Manuela

Ein Kommentar zu „Etwas hinterlassen, das bleibt

  1. das ist wirklich sehr ermunternd und ja genau so ist es, sich zu fragen, was ist mein Beitrag hier, wo kann ich was geben, was Gutes tut….

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