Der Herbst naht schon

Auch wenn das viele Menschen jetzt gar nicht gerne lesen wollen, der Herbst klopft bereits an. Morgens kann man ihn schon riechen. Ich persönlich finde den Herbst wunderbar. Dieses Vergehen des Sommers, im Wissen um die Auferstehung im Frühling fasziniert mich sehr.
Im Herbst ziehen sich ja auch die Elementarwesen, die in der Natur arbeiten langsam zurück. Noch sind sie voll beschäftigt mit der Reifung der Früchte und damit, die Pflanzen durch diese anstrengende Zeit zu bringen. Aber bald werden die Aufgaben weniger. Die Pflanzen werfen ihre Blätter ab und bereiten sich ebenfalls auf eine lange Ruhezeit vor.
Dafür haben die Tierhüter im Winter verstärkt zu tun. Sie müssen den hungrigen und frierenden Tieren beistehen, ihnen Bilder von Sommer und Sonne schicken, damit sie der Mut nicht verlässt. Wunderschön dargestellt ist dies, in den Büchern über „Tomte Tummetott“ von Astrid Lindgren. Alle meine Kinder (und ich auch) lieben sie sehr.

Ich persönlich bin immer sehr froh, wenn ich spüre, dass diese Jahreszeit im Anmarsch ist. Gerade vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit meinen Kindern über den Begriff des „schlechten Wetters“.
Momentan geistert dieser Begriff ja überall herum, weil der Sommer sich nicht so warm und trocken gezeigt hat, wie es die meisten Menschen gerne gehabt hätten. Aber Regen und Sturm als schlechtes Wetter herabzuqualifizieren finde ich ungerecht. Was wären wir ohne Regen? Und all die Wesenheiten, die an diesem Wetter beteiligt sind, mit negativ wertenden Aussagen zu bedenken, finde ich nicht in Ordnung.
Man kann ja Regen mögen oder nicht. Aber Regenwetter ist kein schlechtes Wetter. Wer dies denkt, möge doch mal bitte in den trockenen Landstrichen dieser Erde nachfragen, ob die Menschen dort Regen als schlecht bezeichnen würden.

Was bedeutet es nun für uns, wenn wir merken, dass die extrovertierte Zeit des Jahres sich dem Ende zuneigt? Könnte es nicht spannend sein, sich für diesen Herbst und Winter ein Thema auszuwählen, das man intensiv bearbeiten möchte?
Im Frühling und Sommer zerstreuen sich die Gedanken leicht. So viel ist zu tun, so sehr lockt die Sonne (wenn sie da ist 🙂 ). Aber ab den ersten Herbststürmen wird die Arbeit draußen weniger. Die Beete sind fürs nächste Jahr vorbereitet und die Schwimmbäder geschlossen. Welche unendliche Möglichkeit der Innenschau und der Beschäftigung mit Themen, für die im Sommer keine Zeit ist, bietet sich nun.
Ich habe schon angefangen, mir Bücher und Bastelmaterial für den Herbst und den Winter zu besorgen.
In diesem Sinne wünsche ich aber noch viele sonnige rest-sommerliche Tage

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