Was ist ein Mompreneur?

Heute mal einen Gastbeitrag aus meinem Blog http://www.kindundjob.com

Mein Ebook

„Mama macht Business – Wo anfangen?“ ist gerade erschienen und ich möchte es gerne hier vorstellen:

Mama_macht_Business_cover

Was ist ein Mompreneur?

Das Wort setzt sich zusammen aus Mom für Mutter und Entrepreneur für Unternehmerin. Schon die Reihenfolge im Wort selbst zeigt auf, worauf es Mompreneurs ankommt: Sie sind zuerst Mütter und in weiterer Folge Unternehmerinnen.

Es sind Mütter, die mit Spuckwindel auf der Schulter und Nutella-verschmiertem T-Shirt ernsthafte Telefonate führen, während sie mit dem linken Fuß Legosteine zur Seite schieben und mit dem rechten Fuß die Babywippe in Bewegung halten. Im Gegensatz zu Unternehmerinnen, die morgens mit gestärkter Bluse das Haus in Richtung Hightech-Büro verlassen, erledigen Mompreneurs einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus. Ihr Laptop steht auf dem Küchentisch, neben halbleeren Kakao-Tassen und ab und zu bleibt der Ärmel an einem Rest Marmelade hängen. Während sie sich um ihr Marketing kümmern, schielen sie immer wieder zu den Bergen mit ungebügelter Wäsche und hoffen inbrünstig, dass kein unangemeldeter Besuch kommt. Sie gießen Spaghetti ab, während sie das Design des neuen Logos besprechen und managen manchmal die Familie rein mit Handzeichen, während sie mit Kunden telefonieren. Mompreneurs erledigen einen Teil ihrer Telefonate im Bad, weil das der einzig abschließbare Raum der Wohnung ist. Nicht wenige Geschäftsabschlüsse sind bereits auf Badewannenrändern zustande gekommen.

Während klassische Unternehmerinnen sich mit Kunden zum Business-Lunch treffen, essen Mompreneurs im Laufe des Vormittags sämtliche Reste von den Frühstückstellern der lieben Kleinen. Das mag wenig aufregend klingen, aber es ist ein freies Leben. Ein Leben, das uns Müttern ermöglicht, unsere Familie zu versorgen und trotzdem an unserer persönlichen Zukunft zu arbeiten.

Das Besondere an Mompreneurs ist, dass sie ihre Entscheidung bewusst pro Familie getroffen haben. Sie sehen sich ebenso, wie sie sich als Unternehmerinnen sehen, in ihrer Rolle als Mütter und Haushaltsmanagerinnen. Sie möchten ihre Kinder nicht den ganzen Tag von anderen Menschen betreut wissen, sondern sie möchten mehr Zeit für ihre Familie, Wohnung oder Haus und Garten haben. Da klappt nicht immer. Und nicht zu allen Zeiten. Mompreneur ist auch ein Job. Und der fordert teilweise auch seinen Tribut. An manchen Tagen werden die Kinder trotzdem ganztags betreut sein. An anderen eben nicht.

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