Das Zuhause als Ort des Wohlfühlens

Momentan beschäftige ich mich wieder sehr mit dem Thema „Das Zuhause“ und ich merke, wie sich verschiedene Aspekte vor meinem geistigen und physischen Auge offenbaren.

ein angenehmes Zuhause

Was macht ein Zuhause zu einem besonderen Ort?

Ich empfinde unser Zuhause als einen besonderen Ort, wenn ich das Gefühl habe, dass ich sowohl den Status der Ordnung, als auch die Gestaltung gut im Griff habe. Und das Gefühl bezieht sich nicht nur auf die offensichtlichen Aspekte, sondern vielmehr auch auf die geistige Qualität, die sich dann mit unserem Zuhause verbindet.

Ordnung und Gestaltung klärt das Denken

Wenn alles schön gestaltet und geputzt ist, und wenn alle Dinge, die mit uns in unserem Haus sind, einen ganz bewusst gewählten Platz gefunden haben, wirken die Räume wesentlich geklärter und das Denken wird klarer.

Für mich ist das sehr leicht feststellbar, weil ich von zu Hause aus arbeite. Meine Arbeit geht nur dann voran, wenn mein Denken klar ist. Wenn aber mein Blick durch die Räume schweift und ich ständig Dinge an Orten sehe, an die sie nicht bewusst hingestellt, sondern einfach stehen gelassen wurden, verklärt und verschleiert das mein Denken.

Ordnung im Raum

Unordnung und Schmutz schaffen disharmonische Wirbel im Raum

Wenn ein Raum unordentlich und/oder schmutzig ist, fühlt sich so an, als wären überall disharmonische Wirbel, in denen sich Stimmungen verselbständigen, die ich nicht im Raum haben möchte.

Und je mehr solche unachtsame Ecken in einem Raum sind, umso mehr habe ich das Gefühl, dass die Energien, die von diesen Ecken ausgehen, meine eigentlichen Gedanken und Gefühle verdrängen.

Nun kann es sein, dass nicht jeder Mensch eine so direkte Wahrnehmung hat, aber das diffuse Gefühl des Ungeklärten kann wahrscheinlich jeder Mensch wahrnehmen.

Unordnung und Depression

Ich lehne mich jetzt einfach weit aus dem Fenster und behaupte, dass Unordnung und Depression sich gegenseitig begünstigen. Damit möchte ich nicht sagen, dass alle depressiven Menschen in unordentlichen Wohnungen leben. Aber ich kenne einige Menschen mit Depressionen, bei denen das zutrifft. Und selbst geht es mir auch so. In schwermütigen Phasen fällt es mir schwer, den Status an Ordnung und Sauberkeit aufrecht zu erhalten, den ich mir wünsche. Durch die nicht vorhandene Ordnung sinkt meine Stimmung immer tiefer. Und irgendwann fällt es mir unglaublich schwer, mich aufzuraffen und etwas dagegen zu tun.

Ordnung schaffen, auch wenn es schwer fällt

Mir hilft dann, dass ich die Arbeit in ganz kleine Häppchen aufteile. Erst einmal die Spülmaschine ausräumen, dann die Arbeitsflächen abputzen, die Blumen gießen….etc.

In Zeiten, in denen es mir psychisch wirklich schlecht gegangen ist, habe ich mir Arbeitseinheiten von wenigen Minuten eingeteilt. Und es ist erstaunlich, dass man mit täglich zehn mal 5 Minuten Arbeit auch eine ganze Menge erledigt bekommt.

Glücklicherweise ist das derzeit nicht der Fall und ich befinde mich in einer glücklichen Situation und kann mich den Feinheiten widmen. Und je mehr ich alles erledige, was in einem Raum so anfällt, umso mehr spüre ich die feinen disharmonischen Schwingungen, die selbst jede unordentliche Schublade in den Raum hinein strahlt.

Möbel stimmig positionieren

Wenn die Möbel an ihrem Platz irgendwie falsch oder schäbig wirken, ist es oft gar nicht notwendig, sie gleich zu entsorgen und neue zu kaufen. Oftmals genügt es, wenn man sie neu positioniert, neu gruppiert und mit anderen Accessoires bestückt. Einfach mal alle Möbel beiseite rücken, gründlich putzen und dann der Inspiration folgen, wo sie sich im Raum (oder in einem anderen Raum) gut anfühlen würden.

Daraus ergibt sich oftmals ein völlig neues Ambiente. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich die Stimmung in einem Raum verändert, wenn er frisch geputzt und neu gestaltet und dekoriert ist.

Küche und Eingangsbereich

Und noch kurz zu den Neujahrsvorsätzen:

Das Nichtrauchen fällt mir an manchen Tagen sehr leicht, an anderen ist es schwer. Ich habe für mich definiert, dass jeder Tag an dem ich nicht rauche, ein sehr guter Tag ist. Das nimmt mir den Druck und es geht gut voran. Ich fühle mich bereits jetzt nicht mehr als Raucher und das ist ein sehr großer Schritt.

Die Buchprojekte:

Ich arbeite gerade an einem Buchprojekt über Mütter und das geht täglich in Riesenschritten voran. Mein Ziel ist, dass es spätestens im März fertig gestellt ist. Das wäre ein guter erster Ansatz.

Das Internet:

Das ist mir sehr leicht gefallen, mich aus der täglichen Internet-Manie auszuklinken. Ich habe noch Tage, an denen ich in die alten Muster zurück falle, aber es werden immer weniger. Das liegt aber auch daran, dass ich derzeit wirklich sehr viele Projekte laufen habe,

Das Abnehmen:

Örgs, da habe ich bisher echt versagt. Nicht nur das, ich habe sogar 3 Kilo zugelegt, da ich mehr esse, wenn ich nicht rauche. Daran wird noch gearbeitet. Aber ich drehe täglich (naja, fast täglich 🙂 ) meine Runde den Berg hinauf und wieder hinunter. Das ist schon ein gewaltiger Fortschritt und ich merke auch schon, dass sich meine Kondition täglich verbessert.

2 Kommentare zu „Das Zuhause als Ort des Wohlfühlens

  1. wunderschöne Bilder von der Wohnung – schöne Farben, alles am richtigen Platz, gutes Licht, schöne Atmosphäre – zum Wohlfühlen:-))

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