Der Weg aus der kollektiven Hypnose

Vor wenigen Tagen war ich in einem neu eröffneten Textil-Laden. Ich hatte nicht viel Ahnung, was mich da erwarten würde. Aber das, was mich da erwartete, war einfach schrecklich.

Tausende von riesigen Ständern, auf denen billige Klamotten ebensolcher Qualität seelenlos herab hingen. Geschaffen für eine kurze Lebenszeit, ohne Rücksicht auf Ressourcen. Weder auf umweltspezifische Ressourcen, noch auf menschliche Ressourcen konnte da Rücksicht genommen worden sein. Wenn ich mir die Preise ansah, war mir klar, dass abzüglich Transport, Rohmaterial, Lagerung, Großhandels- und/oder Einzelhandelsspanne, da kaum noch Geld drin gewesen sein konnte, für die Menschen, die diese Klamotten zusammen genäht haben.

Aber die Menschen, die sich darin tummelten – die Bude war brechend voll – schien das alles nicht zu stören.

Warum gibt es so viele Menschen, die die feinstoffliche Qualität nicht wahrnehmen?

Ich weiß es nicht sicher, aber ich vermute, dass es mit den ganzen Lebensumständen zusammen hängt. Wenn man sich viel von elektronischen Medien berieseln lässt, viel Junk-Food isst, Alkohol trinkt und inmitten der lauten und schnellen Welt lebt, dann muss man abstumpfen. Das ist ein Selbstschutz.

Es wäre das durchschnittliche Großstadtleben wahrscheinlich nur schwer – oder gar nicht – zu ertragen, wenn man ganz genau hinspüren wollte, welche Qualitäten hinter den Dingen stecken.

Wäre es möglich, dieses Leben zu ändern?

Ich denke, dass es möglich wäre, sein Leben wieder zu verändern, um sich den wirklich wichtigen Fragen zuzuwenden. Aber dazu muss man sich erstens bewusst sein, dass es da etwas gibt, das man gerne ändern möchte und:

Man müsste aus der kollektive Hypnose aussteigen

Wir alle laufen ständig in Gefahr, Teil dieser hypnotisierten Bevölkerung zu sein. Warum sollen Dinge falsch sein, wenn alle sie tun? Warum sollte dieses oder jenes nicht richtig sein, wenn es doch die Medien und die Werbung so suggerieren?

Der Sog der Hypnose

Der Sog der kollektiven Hypnose ist sehr stark. Und gerade am Anfang braucht es eine Menge Energie um einmal aus dieser hypnotischen Grundstimmung zu entkommen. Es ist ja alles sehr leicht und alles sehr einfach, wenn man im hypnotischen Zustand bleibt. Warum sollte man sich dem entgegen stemmen?

Was bringt der Ausstieg aus der kollektiven Hypnose?

Es bringt das, dass wir endlich das ergreifen, was wir als Menschen in Wahrheit sind. Wir Menschen sind Schöpfer – keine Schafherde, die sich blökend auf die Wiese stellt und alles über sich ergehen lässt.

Menschen sind Schöpfer

Und sie sind in der Lage, alles, was sie sich vorstellen können, auch zu erschaffen. Aber warum sollten wir etwas erschaffen, wenn wir doch bequem auf der Couch sitzen können, Pizza vom Lieferdienst in uns hinein schaufeln und all die wunderbaren Dinge im Fernsehen erleben können? Wer sich das fragt, ist noch voll drin, im hypnotischen Zustand.

Alles auf der Welt braucht uns – jeden von uns!

Es gibt so viel zu tun und einzelne Menschen können so viel bewegen. In jedem von uns steckt das Potential, die Welt ein wenig besser zu verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Wir müssen nur erkennen, dass dies unser eigentliches Sehnen ist.

Sobald wir unsere Seelenstimme wieder hören

werden wir wieder spüren, was es heißt, wirklich lebendig zu sein. Was es heißt, kein machtloses Rädchen in einem schrecklichen Getriebe zu sein… Sondern erkennen, dass wir der Welt so viel geben können.

Gerade aktuell ist Attila Hildmann ein wunderbares Beispiel:

Geboren in einer ganz normalen Familie ist Attila Hildmann seiner Seelenstimme gefolgt und hat begonnen die Menschen auf sehr jugendliche Art für den Veganismus zu begeistern. Viele tausende Menschen haben dadurch das Fleischessen aufgegeben. Das hat einen wunderbaren Effekt für die Tiere, für die Umwelt und für die Gesundheit dieser Menschen. Das alles wurde von einem einzigen Menschen inspiriert. Und dazu musste er nicht einmal etwas Neues erfinden.

Veganismus gibt es schon lange

Aber bisher war Veganismus mehr eine Randerscheinung von Menschen, die zwar sehr engagiert und voller hoher ethisch-moralischer Maßstäbe waren, die aber die anderen Menschen nicht mitreißen konnten. Sie waren so weit von den „Normalessern“ entfernt, dass es keine Berührungspunkte gab.

Attila Hildmann hat ganz viele Menschen aus ihrer Hypnose gerissen,

indem er ihnen erzählt hat, dass er selbst einmal ein Opfer dieser kollektiven Hypnose war. Er hat ihnen erzählt, wie er selbst den Weg da heraus gefunden hat. Wie er aufgewacht ist und wie er die ersten Schritte als wacher Mensch gegangen ist. Und heute genießt der die Früchte seiner Arbeit, indem er persönlichen und finanziellen Erfolg hat. Und so kann es ganz vielen Menschen gehen, wenn sie aufwachen, aufstehen und beginnen ihren Weg zu suchen und zu gehen.

2 Kommentare zu „Der Weg aus der kollektiven Hypnose

  1. sehr beflüüüüüügelnd ist dieser Seiten fund für mich…….lieber Mauela. bin vegetarier seid dem BSE skandal vor ca 8 jahren. mein Thema ist sehr stark „Blockaden“ schon seid langem, und irgendwie hab ich das Gefüüüüüühl, hier bei dir….Manuela !! kommen WIR etwas mehr heraus. Sehr schööön… danke…..danke, danke

    1. Lieber Ulrich, das freut mich sehr, dass Dich meine Worte beflügeln. Wie schön! Danke, dass Du mir das mitteilst. Das beflügelt wiederum mich.
      ganz liebe Grüße
      Manuela

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