3 Gründe, warum man sich weiterentwickeln sollte

  1. Die immer wiederkehrenden Muster durchbrechen

Auch wenn wir glauben, dass wir unsere Entscheidungen mit unserem freien Willen treffen, so ist dies doch nicht immer zutreffend. Ganz oft agieren wir aus alten Mustern heraus. Nicht der freie, erwachsene Mensch trifft die Entscheidung, sondern ein Persönlichkeitsanteil in uns, der – oftmals – aus einem Defizit heraus agiert. Wenn wir ungesunde Beziehungen zu Menschen nicht hinter uns lassen, so ist das meist deshalb so, weil wir unbewusst denken, dass dieser Mensch uns vielleicht eines Tages retten wird. Oder wir schaffen es nicht, weil wir glauben, dass wir diesen Menschen nicht verletzen dürfen. Dies sind alles Muster, die wir aus Zeiten mit uns herumschleppen, in denen wir hilflos und abhängig waren. Ebenso halten uns diese Muster davon ab, den Job hinter uns zu lassen, den wir schon lange nicht mehr gerne machen, oder wir lassen uns von bestimmten Menschen immer wieder auf der Nase herumtanzen.

Die eigenen Grenzen setzen

Es ist nicht immer leicht, seine Grenzen zu setzen. Nämlich deshalb, weil wir oft gar nicht wissen, wo unsere Grenzen sind. Wo ist der Punkt, der nicht überschritten werden darf? Die meisten von uns haben es sich abtrainiert, diesen Punkt überhaupt wahrzunehmen. Wir speisen uns selbst mit fadenscheinigen Begründungen ab, weshalb Dieses oder Jenes doch noch okay ist und wir es einfach aushalten müssen. Doch es gibt eine Instanz in jedem Menschen, die untrüglich weiß, ob diese Grenze erreicht ist. Wir müssen nur in unser Bauchhirn spüren und uns fragen, was unser erwachsener Anteil darüber denkt und vor allen Dingen fühlt. Dann merken wir sehr rasch, wie etwas in uns weiter oder enger wird. Wenn sich im Bauch- und Brustraum alles zusammenzieht, dann signalisiert uns unser Körper, dass wir genau hier unsere Grenze setzen müssen.

Ein Nein zu einem Anderen ist oft ein Ja zu uns selbst

Es geht gar nicht in erster Linie darum, dass wir einem anderen Menschen etwas verweigern, sondern es geht darum, dass wir zu uns selbst stehen. Dass wir unsere eigenen Bedürfnisse und Gefühle ernst nehmen. Wenn wir das nicht tun, signalisieren wir unserer Umwelt, dass dies ja gar nicht notwendig ist und wundern uns später, warum die Menschen um uns herum unsere Bedürfnisse nicht wahrnehmen.

       2. Unsere Träume leben zu lernen

Wenn wir unsere Grenzen schon nicht schützen können, wie sollen wir es dann schaffen, unsere ureigenen Träume zu leben? Dazu müssten wir sie ja erst einmal kennen. Das gelingt uns aber meist nicht, wenn wir nicht aus unseren alten Mustern ausbrechen.

Funktionieren alleine genügt nicht

Wenn wir nur funktionieren, werden wir unsere Träume nicht finden. Etwas wird immer wichtiger sein. Das sind meist die kleinen Dinge des Alltags. Besorgungen und Haushalt, statt an seiner Vision zu arbeiten. Bedürfnisse von Familie und Freunden, die uns davon abhalten, ganz bei uns unseren Gedanken zu bleiben. Natürlich macht es manchmal Sinn, seine Funktionen zu erfüllen, aber wir brauchen Strukturen, in denen wir genügend Freiraum haben, auch mit uns alleine zu sein und an unseren Träumen zu arbeiten. Oder wollen wir eines Tages sagen, dass es zwar schön gewesen wäre, aber wir hätten nie Zeit gehabt?

Träume sind wie die Kinder des Lebens

Wir sind nicht auf diese Welt gekommen, um zu funktionieren und es allen recht zu machen. Das wäre ein wenig kurz gedacht. Wir sind hier, um unser größtmögliches Potenzial in die Welt zu tragen. Und derzeit braucht die Welt ganz viele träumende Menschen und deren Visionen! Wenn wir diese Kinder des Lebens, diese Ideen nicht wertschätzen und würdigen, sondern stattdessen ein Leben in der Mittelmäßigkeit führen, verweigern wir dem Leben unsere Mitarbeit. Wir opfern unseren Sinn des Daseins dem Alltag. Das ist ein großes Opfer!

Wir können die Angst überwinden

Ganz oft leben wir unsere Träume nicht, weil wir Angst vor Fehlschlägen und Misserfolgen haben. Lieber bleiben wir im Alltagstrott, weil der uns – trotz der Langeweile – Sicherheit bietet. Wir kündigen den Job nicht, weil wir Angst vor der Unsicherheit haben. Wir trennen uns nicht von Menschen, weil wir Angst vor dem Alleinsein haben. Wir leben nicht unsere Leidenschaft, weil wir Angst vor dem Versagen haben. Der Hauptmotivator unsere Leben NICHT wirklich zu leben, ist die Angst. Doch wenn wir unsere erwachsenen Persönlichkeitsanteile der Angst gegenüber stellen, wird sie immer kleiner. Und eines ist sicher: Vor Angst gestorben ist auch tot!

           3. Kontakt zur geistigen Welt aufnehmen

Wir glauben, wir müssen immer alles alleine machen. Aber das stimmt nicht. Wir können darauf zählen, dass wir – sobald wir uns auf den Weg machen – eine Menge geistiger Wesenheiten an unserer Seite haben. Wir sind niemals alleine. Und wenn wir im Einklang mit unserem Seelenplan sind, setzt das Universum alles Mögliche in Bewegung um uns zu unterstützen.

Wir glauben, unser Gehirn muss die notwendigen Botschaften liefern

Aber das stimmt nicht. Unser Gehirn ist der Buchhalter unserer Existenz. Es nimmt alles wahr, speichert es ab und schafft Algorithmen, die – ähnlich wie die bei Google – nicht immer nachvollziehbar sind. Wenn wir auf Neues hoffen, wenn wir neue Ideen, neue Gedanken, neue Visionen erschaffen wollen, dann müssen wir lernen unsere feinen Wahrnehmungsorgane zu schulen und uns inspirieren lassen. Doch diese Inspirationen und Intuitionen kommen nicht aus der grauen Masse, die wir zwischen unseren Ohren tragen. Dieses Organ, unser Gehirn, bereitet die Inspiration nur so auf, damit sie für uns greifbar wird. Und genau da liegt die Gefahr. Unser treuer, grauer Buchhalter packt diese jungfräulichen Ideen, Gedanken und Visionen sofort in Schubladen, die wir kennen. Dadurch wird auch das Neue sofort zum Einheitsbrei hinzu gefügt. Das ist genau das, was wir eigentlich aber nicht wollen, wenn wir uns vorgenommen haben, uns zu entwickeln.

Wie können wir unser Gehirn austricksen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie wir unseren treuen Verwalter im Kopf ein wenig auf die Seite schieben können. Dazu müssen wir es schaffen, dass unser Gehirn aus seinem Wachzustand, in dem es im Gamma- und Betabereich schwingt in einen Alpha- oder Thetazustand zu versetzen. Das ist die einzige Möglichkeit, wie wir unsere neuen Gedanken davor retten können, sofort kategorisiert und verpackt zu werden. Diese Schwingung können wir erreichen wenn wir:

  • in einer tiefen Meditation oder Entspannng sind
  • dem Klang schamanischer Trommeln lauschen
  • in der Aufwach- und Einschlafphase sind
  • uns in Hypnose befinden

Mit Hilfe dieser Methoden ist es möglich, dass wir unser Bewusstsein erweitern, ohne uns der Gefahr auszusetzen, die sogenannte bewusstseinerweiternde Drogen mit sich bringen. Diese Möglichkeit habe ich bewusst aus der Aufzählung draußen gelassen, obwohl sie in bestimmten Fällen funktioniert. Aber die Nebenwirkungen können bei unsachgemäßer Anwendung verheerend sein.

 

 

 

Ein Kommentar zu „3 Gründe, warum man sich weiterentwickeln sollte

  1. das ist wieder mal ein sehr kluger Beitrag … hab das jetzt in 2 1/2 Tagen bei Dispenza erfahren und geübt – so ein toller Ansatz und ja wenn wir nicht in einem anderen Frequenzbereich sind, dann kann keine Veränderung stattfinden… Danke!

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